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Konkurrenz für das iPad – das WePad ist vorbestellbar

Konkurrenz für das iPad â€
© nDevilTV

Es ist bestimmt nicht einfach, dem fast übermächtigen Konzern Apple die Stirn zu bieten, aber ein kleines und eigentlich recht unbekanntes deutsches Unternehmen hat sich dieser Aufgabe angenommen. Der Plan ist schon recht spektakulär, und die Vorstellung des WePad der Neofonie GmbH sollte dies nun unterstreichen. Die Hardware-Daten waren zum größten Teil bekannt, nur die Preise und die Partner waren noch ein Geheimnis. Jetzt ist auch diese Katze aus dem Sack, Adobe, Intel und das Unternehmen 4tiitoo werden es sein. Die Preise sollen hier zwischen 449 und 569 Euro liegen. Das sind allerdings die Preise ohne Subventionen, es könnte auch sein, dass es subventionierte WePads geben wird, hierbei hält sich die neofonie GmbH noch recht bedeckt. Beim Spitzenmodell des WePad wird die Wiedergabe von Inhalten in einer vollen HD-Auflösung unterstützt. Die kleine Variante soll die Wiedergabe von Videos im HD-ready Format ermöglichen können. Beim Start des WePad soll auch ein komplette Software-Suite mitgeliefert werden. So sollen zusätzliche Installationen für den alltäglichen Gebrauch überflüssig werden. Auch die Office-Suite OpenOffice soll vorhanden sein.
Für weitere Erweiterungen werden mehr als 10.000 Apps zur Verfügung stehen. Das WePad kann auch schon bereits ab dem 27. April vorbestellt werden. Da die Auslieferung des iPad sich in Deutschland verschoben hat, kommt dies dem WePad nur zugute. Es soll zwar erst stückweise ab Juni ausgeliefert werden, aber ob der iPad Termin Ende Mai zustande kommt, weiß ja auch noch niemand. Für August 2010 wird die Massenverfügbarkeit angestrebt, wo es dann unter anderem auch in Elektro-Fachmärkten angeboten werden soll. Dazu gibt es dann eine Docking-Station, eine Schutzhülle und auch eine kabellose Tastatur. Zwei Verlage stehen schon fest, die ihre Inhalte auch für das WePad aufbereiten, und bereits vor dem Start sollen noch einige weitere Verlage bekannt gegeben werden, die als Partner fungieren. Warum sollte man nicht auch einmal einem kleinen Unternehmen eine Chance geben.


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